So funktioniert eine Luft-Wasser-Wärmepumpe
Ein Ventilator saugt Außenluft an, ein Kältekreis entzieht ihr Wärme und hebt sie über Verdichtung auf Heiztemperatur. Diese Wärme wird an das wassergeführte Heizsystem (Heizkörper oder Flächenheizung) und den Trinkwarmwasserspeicher übergeben.
Der entscheidende Effizienzwert ist die Jahresarbeitszahl (JAZ): Sie gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme pro Kilowattstunde Strom über das Jahr entstehen. Werte von 3,5 bis 4,5 sind realistisch und stark von der Vorlauftemperatur abhängig.
Wann sich die Luft-Wasser-Wärmepumpe lohnt
Je niedriger die nötige Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Anlage. Flächenheizungen mit 30–35 °C sind ideal, aber auch in Bestandsgebäuden mit Heizkörpern ist nach hydraulischem Abgleich und ggf. größeren Heizflächen wirtschaftlicher Betrieb möglich.
- Keine Bohrung, keine Genehmigung – geringer Erschließungsaufwand
- Volle BEG-Förderfähigkeit bis 70 %
- Mit PV-Strom besonders günstig im Betrieb
- Aufstellort und Schallschutz des Außengeräts beachten

