Meister- und Ingenieurbetrieb, eingetragen bei der HWK Cottbus · Berlin & Brandenburg Angebots-Anfrage
TASG Haustechnik
Heizung · Wissen

Wärmepumpe im Altbau in Berlin und Brandenburg – wann sie funktioniert, was sie kostet und wer sie plant und einbaut

Ja, eine Wärmepumpe funktioniert im Altbau – auch mit Heizkörpern und ohne Vollsanierung. Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern ob das Haus am kältesten Tag mit höchstens 55 bis 65 °C Vorlauf warm wird. Das prüfen wir mit Heizlastberechnung und Heizkörper-Check. Die TASG GmbH aus Schulzendorf plant, baut und wartet Wärmepumpen in Berlin und Brandenburg als Meisterbetrieb, übernimmt den Förderantrag (BEG, bis 70 % Zuschuss, bei niedrigem Einkommen 80 %) und die Netzanmeldung. Richtwert für ein Einfamilienhaus mit Heizkörpern: 52.000 bis 60.000 € brutto vor Förderung, mit Heizkörpertausch, Elektro-Umrüstung und Demontage der alten Öl- oder Gasheizung; einfache Komplettpakete beginnen bei 22.500 €.

TGA-Meister Heizung

Preis-Anker (brutto, vor Förderung)

  • Brauchwasser-Wärmepumpeab 4.200 €
  • Heizen mit Klimaanlageab 6.325 €
  • Wärmepumpeab 22.500 €
Bis zu 70 % Förderung berechnen

Kurz beantwortet: Lohnt sich eine Wärmepumpe im Berliner Altbau?

In den meisten Fällen ja. Praxis und Feldmessungen zeigen, dass Bestandsgebäude mit Heizkörpern Jahresarbeitszahlen von 3,0 bis 3,8 erreichen, wenn die Vorlauftemperatur begrenzt wird und die Anlage hydraulisch abgeglichen ist. Moderne Monoblock-Wärmepumpen liefern bis 65 °C Vorlauf und heizen bei −15 °C mit voller Leistung durch, bei Bedarf unterstützt ein Heizstab an wenigen Stunden im Jahr.

Ungeeignet ist ein Altbau nur dann, wenn die Heizflächen so klein sind, dass selbst nach Heizkörpertausch mehr als 65 °C nötig wären, oder wenn kein Aufstellort für das Außengerät mit Schallschutz zum Nachbarn möglich ist. Beides erkennen wir bei der Objektaufnahme, bevor Sie Geld in Geräte stecken.

  • Geeignet: Heizkörper vorhanden, Vorlauf nach Abgleich höchstens 55 bis 65 °C, Aufstellort im Hof, Garten oder an der Rückseite
  • Gut geeignet: Dach oder oberste Geschossdecke gedämmt, Fenster nach 1995, Fußbodenheizung in Teilbereichen
  • Prüfen: Gründerzeit mit großen Raumhöhen, Einrohrheizung, sehr kleine Heizkörper unter Fenstern, Denkmalschutz an der Fassade
  • Nicht geeignet: einzelne Gasetagenheizungen ohne zentrale Verteilung, kein Platz für Außengerät und 300-Liter-Speicher

Der Vorlauftemperatur-Test: so prüfen Sie Ihr Haus selbst

Bevor Sie ein Angebot einholen, können Sie den wichtigsten Wert selbst ermitteln. Begrenzen Sie an einem kalten Wintertag (unter 0 °C) die Vorlauftemperatur Ihres Kessels auf 55 °C, öffnen Sie alle Thermostate voll und warten Sie 24 Stunden. Werden alle Räume warm, ist Ihr Haus wärmepumpentauglich, ohne dass ein Heizkörper getauscht werden muss. Bleiben einzelne Räume kalt, sind genau dort größere Heizkörper nötig, meist zwei bis vier Stück im ganzen Haus.

Wir wiederholen diesen Test rechnerisch: Heizlast je Raum nach DIN EN 12831, vorhandene Heizkörperleistung bei 55 °C und bei 65 °C, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B. Daraus ergibt sich die Gerätegröße, in Berliner Einfamilienhäusern aus den 1950er- bis 1980er-Jahren typischerweise 10 bis 14 kW, in Gründerzeitvillen 14 bis 18 kW.

Gebäudetyp in Berlin und BrandenburgTypische HeizlastVorlauf nach AbgleichBegleitmaßnahme
Siedlungshaus 1950 bis 1970, 120 bis 150 m², Fenster erneuert9 bis 12 kW50 bis 55 °C2 bis 4 Heizkörper tauschen, oberste Geschossdecke dämmen
Einfamilienhaus 1970 bis 1990, 150 bis 180 m²10 bis 14 kW50 bis 60 °CHydraulischer Abgleich, einzelne Heizkörper tauschen
Gründerzeit oder Villa vor 1930, 180 bis 250 m²14 bis 20 kW55 bis 65 °CHeizkörper in Bad und Erdgeschoss vergrößern, Kellerdecke dämmen
Reihenhaus oder Doppelhaushälfte, 100 bis 130 m²6 bis 9 kW45 bis 55 °CMeist keine, Abgleich genügt
Mehrfamilienhaus 4 bis 8 Wohnungen, Zentralheizung25 bis 60 kW55 bis 65 °CKaskade aus zwei Geräten, zentraler Warmwasserspeicher mit Zirkulation

Erfahrungswerte aus unseren Heizlastberechnungen 2025/2026; verbindlich ist die Berechnung nach DIN EN 12831 für Ihr Gebäude.

Drei Wege zur Wärmepumpe im Bestand

Welcher Weg passt, entscheidet die Vorlauftemperatur aus dem Test, nicht der Wunsch nach der billigsten Variante. Wir bieten die drei Wege als getrennte Teile an, damit Sie Schritt für Schritt entscheiden können.

  • Weg 1, Heizkörper bleiben: Monoblock-Wärmepumpe bis 65 °C Vorlauf, 300-Liter-Trinkwasserspeicher, hydraulischer Abgleich, einzelne Heizkörper gegen Niedertemperatur-Modelle getauscht. Der häufigste Fall in Berlin, Bauzeit 4 bis 6 Arbeitstage.
  • Weg 2, Heizflächen vergrößern: Fußbodenheizung in Bad, Küche und Erdgeschoss nachgerüstet (Fräs- oder Trockensystem), Heizkörper im Obergeschoss bleiben. Senkt den Vorlauf auf 40 bis 45 °C und den Stromverbrauch um rund 20 Prozent.
  • Weg 3, Teildämmung zuerst: oberste Geschossdecke, Kellerdecke und Heizungsrohre dämmen, danach Wärmepumpe eine Größe kleiner. Lohnt sich, wenn ohnehin Dach oder Keller angefasst werden.
  • Dazu passend in allen drei Wegen: Gebläsekonvektoren zum Kühlen im Sommer und Photovoltaik mit Speicher, beides als eigener Angebotsteil.

Was wir einbauen und warum

Wir arbeiten mit Luft/Wasser-Monoblock-Wärmepumpen von AERMEC in der 400-Volt-Ausführung. Der Kältekreis bleibt komplett im Außengerät, im Haus wird nur Wasser geführt, es ist kein Kältetechniker für die Verbindung nötig. Ab 8 kW ist in Berlin und Brandenburg die 400-Volt-Version Pflicht, weil 230-Volt-Geräte die Schieflastgrenze des Netzbetreibers überschreiten.

Die Hydraulik bauen wir nach dem Herstellerschema: Umschaltventil für Warmwasservorrang, 300-Liter-Trinkwasserspeicher mit Heizstab, kleiner Reihenpuffer mit Überströmventil, Schlammabscheider und Magnetitfilter, Sicherheitsgruppe und Ausdehnungsgefäß, Befüllung nach VDI 2035. Ein großer Trennpuffer ist im Einfamilienhaus nicht nötig und kostet Effizienz. Alle Rohrleitungen werden nach GEG gedämmt, Durchführungen brandschutztechnisch verschlossen.

  • Außengerät auf Streifenfundament oder Wandkonsole mit Schwingungsdämpfern, Kondensatablauf frostfrei
  • Schallschutz: Aufstellort so gewählt, dass nachts 35 dB(A) am Nachbarfenster im Wohngebiet eingehalten werden, auf Wunsch Schallschutzhaube
  • Elektro: eigener Stromkreis, Zählerplatz nach TAB, SG-Ready-Anschluss für Photovoltaik, Netzanmeldung bei Stromnetz Berlin oder E.DIS
  • Regelung mit Außentemperaturfühler, Heizkurve nach dem Abgleich eingestellt, Fernzugriff über WLAN
  • Demontage der alten Öl- oder Gasheizung inklusive Entsorgung; Öltank-Stilllegung durch Fachbetrieb mit Nachweis

Kosten: was eine Wärmepumpe im Altbau in Berlin kostet

Die Gerätekosten sind nur ein Drittel der Rechnung. Den Rest machen Hydraulik, Elektro, Demontage und die Anpassung der Heizflächen aus. Wir nennen deshalb Richtwerte je Bauteil und weisen den Lohnanteil getrennt aus. Alle Preise sind ab-Preise aus unseren Beispielangeboten, verbindlich wird es mit dem Angebot nach Objektaufnahme auf Basis eines BGB-Werkvertrags.

Unser Beispielangebot für ein Einfamilienhaus von 1965 mit 170 m², Heizkörpern und Ölheizung kommt auf 50.235 € netto, das sind 59.779 € brutto, davon 24.890 € Lohnanteil. Enthalten sind eine 14-kW-Wärmepumpe, der 300-Liter-Speicher, die komplette Hydraulik, vier getauschte Heizkörper, die Elektro-Umrüstung mit Steuerbox und Hausanschlussprüfung, Demontage von Kessel und Öltank, Fachplanung, hydraulischer Abgleich und die Förderbegleitung. Ein Bestandshaus von 1985 mit Gastherme und passenden Heizkörpern liegt bei 51.943 € brutto.

BauteilRichtwert bruttoHinweis
Wärmepumpe 10 bis 14 kW, 400 V, mit Trinkwasserspeicher 300 l16.000 bis 22.000 €Gerät, Speicher, Fundament oder Konsole
Hydraulik: Umschaltventil, Reihenpuffer, Filter, Sicherheitsgruppe, Dämmung5.000 bis 7.500 €nach Herstellerschema, Befüllung nach VDI 2035
Elektro-Umrüstung: Zuleitung, Steuerbox nach § 14a, Hausanschlussprüfung, Potentialausgleich, Nebenstromkreise, Netzanmeldung3.500 bis 5.000 €400 V ab 8 kW Pflicht; alles förderfähig
Zählerschrank nach TAB erneuern, wenn der alte keinen zweiten Zählerplatz hatrund 4.100 €in Altbauten vor 1990 häufig nötig
Demontage Öl- oder Gasheizung, Entsorgung1.500 bis 3.500 €Öltank-Stilllegung mit Nachweis zusätzlich
Niedertemperatur-Heizkörper tauschenrund 1.060 € je Stückmeist 2 bis 4 Stück
Hydraulischer Abgleich, Heizlastberechnung, Inbetriebnahme, Einweisung2.000 bis 3.000 €Pflicht für die Förderung
Fachplanung Wärmepumpe und Förderbegleitung (Antrag, Bestätigungen, Nachweise)rund 1.900 €getrennt ausgewiesen, als Baunebenkosten förderfähig
Summe Einfamilienhaus mit Heizkörpern, Vollausstattung52.000 bis 60.000 €vor Förderung, inklusive Demontage, Elektro und Heizkörpertausch
Zum Vergleich: Paket Altbau-Hochtemperatur, Gerät und Grundmontageab 38.640 €ohne Demontage, Heizkörpertausch und Elektro-Umbau
Zum Vergleich: Paket Einfamilienhaus kleinab 22.500 €kleine Heizlast, einfache Hydraulik

Beispielangebote W2 und W3, Stand 18.10.2026 (tasg-haustechnik.de/komplettpakete/beispielangebote); Lohnanteil nach § 35a EStG getrennt ausgewiesen.

Förderung seit dem 21. Juli 2026: bis 70 Prozent Zuschuss, bei niedrigem Einkommen 80 Prozent

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG, Zuschuss über die KfW, Programm 458) wurde zum 21. Juli 2026 neu gefasst. Es gelten 30 Prozent Grundförderung auf höchstens 28.000 € förderfähige Kosten je Einfamilienhaus. Wer selbst im Haus wohnt und eine Öl-, Kohle-, Gasetagen- oder Nachtspeicherheizung ersetzt, oder eine mindestens 20 Jahre alte Gas- oder Biomasseheizung, bekommt bei Antrag bis 31. Januar 2027 zusätzlich 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus. Danach sinkt dieser Bonus halbjährlich um 4 Punkte und entfällt ab August 2028. Der Einkommensbonus ist jetzt gestaffelt: 40 Prozent bis 30.000 €, 30 Prozent bis 40.000 €, 10 Prozent bis 50.000 € zu versteuerndem Haushaltseinkommen; lebt ein Kind unter 18 im Haushalt, liegt jede Grenze 10.000 € höher. Der Zuschuss ist bei 70 Prozent gedeckelt, für Haushalte bis 30.000 € (mit Kind 40.000 €) bei 80 Prozent, also höchstens 22.400 €.

Für das Beispielhaus von 1965 heißt das: 59.779 € brutto, davon 28.000 € förderfähig. Mit Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus (46 Prozent) sind es 12.880 € Zuschuss und 46.899 € Eigenanteil. Mit Einkommensbonus bis 40.000 € greift der Deckel von 70 Prozent: 19.600 € Zuschuss und 40.179 € Eigenanteil. Bei einem Einkommen bis 30.000 € oder bis 40.000 € mit Kind sind es 22.400 € Zuschuss und 37.379 € Eigenanteil. Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten im Portal „Meine KfW“ gestellt sein; der Vertrag wird mit aufschiebender Bedingung geschlossen, wir liefern die Bestätigung zum Antrag und nach Durchführung die Fachunternehmererklärung zur Auszahlung. Für die Umsetzung bleiben 36 Monate.

Ab dem ersten Quartal 2027 sinkt die Grundförderung für Wärmepumpen auf 15 Prozent, dafür kommen 15 Prozentpunkte Wertschöpfungsbonus für Geräte aus der EU dazu. Unsere Monoblock-Wärmepumpen erfüllen das, der Gesamtsatz bleibt gleich. Gleichzeitig sinkt der Höchstbetrag ab Februar 2027 halbjährlich um 750 €. Wer 2026 noch beantragt, sichert sich den höchsten Bonus und den vollen Höchstbetrag.

  • Grundförderung 30 Prozent: jede gelistete Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl ab 3,0, hydraulischer Abgleich und Heizlastberechnung sind Pflicht
  • Klimageschwindigkeitsbonus 16 Prozent bei Antrag bis 31.01.2027, dann 12, 8 und 4 Prozent, ab 01.08.2028 entfallen; nur Selbstnutzer, fossile Altanlage fachgerecht entsorgt
  • Einkommensbonus 40, 30 oder 10 Prozent nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen (Durchschnitt des zweiten und dritten Vorjahres), Familienzuschlag 10.000 €
  • Der Effizienzbonus für natürliche Kältemittel ist seit 21.07.2026 entfallen
  • Förderfähig sind auch Elektro-Umrüstung, Zählerschrank, Demontage, Heizkörpertausch, Fachplanung und Förderbegleitung, solange sie in der Rechnung getrennt ausgewiesen sind
  • Alternative zur Förderung: 20 Prozent der Lohnkosten, höchstens 1.200 € im Jahr, als Steuerermäßigung nach § 35a EStG, nicht kombinierbar mit dem Zuschuss für dieselbe Maßnahme

So läuft es mit TASG ab: von der Anfrage bis zur ersten Heizperiode

Sie stellen die Anfrage über die Website, per E-Mail oder Telefon und bekommen eine Anfragenummer und einen persönlichen Anfrage-Bereich. Dort laden Sie Fotos von Heizraum, Heizkörpern und möglichem Aufstellort hoch und beantworten unseren Bedarfsrechner. Danach kommt die Objektaufnahme vor Ort: Heizlast je Raum, Heizkörperliste, Elektro-Check, Aufstellort mit Schallprognose, Fotos und Bericht. Sie kostet 1.205 € netto (Tagespauschale, Anfahrt bis 30 km, Bericht und Messgeräte); bei zügiger Beauftragung gewähren wir einen Nachlass auf die Tagespauschale.

Das Angebot gliedern wir in getrennt beauftragbare Teile: A Wärmepumpe mit Speicher und Hydraulik, B Heizkörpertausch oder Fußbodenheizung, C Kühlung und Photovoltaik. Nach Ihrer Entscheidung stellen wir mit Ihnen den Förderantrag, bestellen das Gerät (Lieferzeit derzeit 3 bis 6 Wochen) und bauen in der Regel innerhalb einer Woche um. Die alte Heizung läuft bis zum Umschalttag. Nach der Inbetriebnahme folgen Einweisung, Dokumentation und nach der ersten Heizperiode die Feinjustierung der Heizkurve.

SchrittDauerErgebnis
1 · Anfrage mit Fotos und Bedarfsrechner10 MinutenAnfragenummer, erste Einschätzung binnen zwei Werktagen
2 · Objektaufnahme vor Ort2 bis 3 StundenHeizlast, Heizkörperliste, Aufstellort, Bericht
3 · Angebot in Teilen A, B, C5 Werktageab-Preise, Lohnanteil, Förderprognose
4 · Förderantrag und Bestellung1 bis 2 WochenKfW-Zusage, Liefertermin
5 · Umbau4 bis 6 ArbeitstageDemontage, Montage, Elektro, Abgleich, Inbetriebnahme
6 · Übergabe und erste Heizperiode1 Tag plus NachjustierungEinweisung, Dokumentation, Fachunternehmererklärung, Wartungsvertrag

Ablauf unserer Wärmepumpen-Projekte in Berlin und im Landkreis Dahme-Spreewald; Lieferzeiten nach Herstellerangabe Stand Oktober 2026.

Besonderheiten in Berlin und Brandenburg

Berliner Altbauten haben oft kleine Höfe und nahe Nachbarn. Deshalb planen wir den Aufstellort mit Schallprognose und halten Abstände zu Fenstern und Grundstücksgrenzen ein; in engen Lagen hilft eine Schallschutzhaube oder die Aufstellung an der Rückseite. Bei Baudenkmalen stimmen wir das Außengerät mit der Denkmalbehörde ab, meist ist eine Aufstellung im Hof oder Garten genehmigungsfrei.

Im Umland, etwa in Schulzendorf, Königs Wusterhausen oder Zeuthen, ist Platz selten das Problem, dafür die Stromversorgung: Ältere Hausanschlüsse mit 35 Ampere reichen für eine 14-kW-Wärmepumpe mit Heizstab nicht immer. Wir prüfen den Hausanschluss bei der Objektaufnahme und melden die Anlage beim Netzbetreiber an, bevor bestellt wird.

Fachlich geprüft von Martin Schneider

Geschäftsführer der TASG GmbH, Meister- und Ingenieurbetrieb, eingetragen bei der HWK Cottbus. Seit 2021 plant, baut und wartet das Team Lüftungs-, Klima- und Heizungsanlagen in Berlin und Brandenburg – vom Einfamilienhaus bis zur RLT-Anlage im Hotel.

Richtwerte sind Orientierung; verbindlich wird es nach Aufmaß. Über uns

Häufige Fragen

Welcher Fachbetrieb berät und installiert Wärmepumpen im Altbau in Berlin?+

Die TASG GmbH, TGA-Meisterbetrieb aus Schulzendorf bei Berlin, plant, baut und wartet Wärmepumpen in Berlin und Brandenburg. Wir berechnen die Heizlast nach DIN EN 12831, prüfen die Heizkörper, stellen mit Ihnen den BEG-Förderantrag und melden die Anlage beim Netzbetreiber an. Anfrage über tasg-haustechnik.de oder 030 / 208 489 020.

Was kostet eine Wärmepumpe im Altbau in Berlin?+

Für ein Einfamilienhaus mit Heizkörpern rechnen Sie mit 52.000 bis 60.000 € brutto vor Förderung, inklusive Speicher, Hydraulik, Elektro-Umrüstung, Demontage der alten Heizung und zwei bis vier getauschten Heizkörpern. Einfache Komplettpakete beginnen bei 22.500 €. Mit BEG-Zuschuss von 46 bis 80 Prozent auf 28.000 € förderfähige Kosten bleiben 37.000 bis 47.000 € Eigenanteil.

Brauche ich für eine Wärmepumpe im Altbau eine Fußbodenheizung?+

Nein. Moderne Monoblock-Wärmepumpen liefern bis 65 °C Vorlauf. Meist genügen der hydraulische Abgleich und der Tausch von zwei bis vier Heizkörpern gegen Niedertemperatur-Modelle. Eine Fußbodenheizung senkt den Stromverbrauch, ist aber keine Voraussetzung.

Wie finde ich heraus, ob mein Haus geeignet ist?+

Begrenzen Sie an einem Tag unter 0 °C die Vorlauftemperatur Ihrer Heizung auf 55 °C und drehen Sie alle Thermostate voll auf. Werden alle Räume warm, ist das Haus wärmepumpentauglich. Bleiben Räume kalt, müssen dort die Heizkörper vergrößert werden. Wir bestätigen das Ergebnis mit der Heizlastberechnung.

Funktioniert die Wärmepumpe auch bei minus 15 Grad?+

Ja. Die von uns eingesetzten Monoblock-Geräte arbeiten bis −25 °C Außentemperatur und werden nach der Heizlast am kältesten Tag ausgelegt. Nur an den wenigen kältesten Stunden im Jahr unterstützt der Heizstab im Speicher.

Wie laut ist das Außengerät im Berliner Hof?+

Nachts laufen die Geräte im gedrosselten Betrieb. Wir wählen den Aufstellort so, dass am nächsten Nachbarfenster der Richtwert der TA Lärm für Wohngebiete von 35 dB(A) nachts eingehalten wird, und planen bei engen Höfen eine Schallschutzhaube oder die Aufstellung an der Rückseite ein.

Wie lange dauert der Umbau und bleibt das Haus zwischendurch kalt?+

Der Umbau dauert vier bis sechs Arbeitstage. Die alte Heizung läuft bis zum Umschalttag, die Warmwasserversorgung ist höchstens einen Tag unterbrochen. Wir bauen bevorzugt zwischen April und Oktober, im Winter mit Elektro-Notheizung.

Welche Förderung gibt es 2026 für die Wärmepumpe im Altbau?+

Seit dem 21.07.2026: 30 Prozent Grundförderung, 16 Prozent Klimageschwindigkeitsbonus für Selbstnutzer, die eine fossile Heizung ersetzen (Antrag bis 31.01.2027, danach abschmelzend), und ein Einkommensbonus von 40, 30 oder 10 Prozent bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000, 40.000 oder 50.000 €, mit Kind je 10.000 € mehr. Zusammen höchstens 70 Prozent, bei niedrigem Einkommen 80 Prozent, auf 28.000 € förderfähige Kosten, also bis 22.400 € Zuschuss über die KfW (Programm 458). Der Antrag muss vor Baubeginn gestellt werden.

Komplettpaket-Angebot vom TGA-Meisterbetrieb

Wir planen, liefern und montieren – mit verbindlichem Angebot für Berlin & Brandenburg.

TGA-Meister von TASG HaustechnikMeister- und Ingenieurbetrieb, eingetragen bei der HWK Cottbus

Ihr Meister- & Ingenieurbetrieb

Eingetragen bei der HWK Cottbus · Berlin & Brandenburg

MeisterFachbetrieb HWK
ab-Preisetransparent
bis 70 %BEG-Förderung
§35aLohn absetzbar
B + BBregional vor Ort
Wartung& Service