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TASG Haustechnik
Gebäudeautomation · Wissen

Home Assistant installieren lassen – was der Fachbetrieb anders macht als die Bastellösung

Home Assistant ist die freie Zentrale, die Heizung, Wärmepumpe, Klima, PV, Licht und Sicherheit lokal zusammenführt. Wer sie vom Fachbetrieb installieren lässt, bekommt keine Bastellösung, sondern ein dokumentiertes System mit Backup, sauberem Netzwerk und meistergerechter Elektrik.

TGA-Meister Gebäudeautomation

Preis-Anker (brutto, vor Förderung)

  • Smart Homeab 2.678 €
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Warum Home Assistant – und warum nicht einfach selbst?

Home Assistant ist eine Open-Source-Software, die auf einem Mini-PC oder einem Fertig-Hub im eigenen Haus läuft. Sie spricht mit Tausenden Geräteklassen – von Zigbee-Sensoren über Thread/Matter-Geräte bis zur Wärmepumpe per Modbus oder SG-Ready. Die Daten bleiben im Haus, es gibt kein Abo, und wenn ein Hersteller seinen Cloud-Dienst abschaltet, läuft die Steuerung weiter.

Genau diese Offenheit ist der Grund, warum viele Installationen im Alltag scheitern. Wer am Wochenende einen Hub aufsetzt, hat nach drei Stunden Licht und Steckdosen im Griff. Die Wärmepumpe, die Lüftung, die Wallbox und der Zählerschrank sind eine andere Liga: Dort braucht es Schnittstellenkenntnis, Messtechnik und für alles im Verteiler einen Elektromeister. Ein Fachbetrieb liefert kein anderes Produkt, sondern eine andere Qualität der Umsetzung.

Wir sind TGA-Meisterbetrieb mit Schwerpunkt Lüftung und Gebäudeautomation. Home Assistant setzen wir als lokale Zentrale ein, weil es herstellerunabhängig ist und wir damit die Haustechnik anbinden können, die wir ohnehin planen, warten und reparieren.

Was der Fachbetrieb anders macht als die Bastellösung

Der Unterschied liegt selten in der Software, sondern in allem drumherum. Diese Punkte entscheiden darüber, ob das System in fünf Jahren noch zuverlässig läuft:

  • Hardware-Auswahl: lüfterloser Mini-PC mit SSD oder Fertig-Hub, dimensioniert nach Geräteanzahl und Kamerastreams – keine Speicherkarte, die nach zwei Jahren stirbt
  • Backup und USV: automatische Sicherung auf ein zweites Medium, kleine unterbrechungsfreie Stromversorgung, damit ein Stromausfall die Datenbank nicht beschädigt
  • Netzwerk und VLAN: Smart-Home-Geräte und Kameras in einem eigenen Netzsegment, Fernzugriff nur per VPN statt offener Ports
  • Anbindung der Haustechnik: Wärmepumpe per Modbus, SG-Ready oder EEBus, Lüftung, Klima je Innengerät, PV-Wechselrichter und Wallbox mit Lastmanagement
  • Elektroarbeiten meistergerecht: Unterputz-Aktoren, Zählerschrank, § 14a-Steuerbox – alles, was im Verteiler oder hinter der Steckdose sitzt, ist meisterpflichtig
  • Dokumentation: Geräteliste, Netzplan, Zugangsdaten im Tresor, Automationsbeschreibung in Klartext
  • Betreuung: Updates, Backup-Kontrolle, Fernwartung und Anpassungen, wenn sich im Haushalt etwas ändert

Ablauf in fünf Schritten

Damit kein Gerät gekauft wird, das später nicht mit der Zentrale spricht, beginnt jedes Projekt mit einer Bestandsaufnahme – nicht mit einem Warenkorb.

1. Schnittstellen-Prüfung (590 € netto, Vorkasse, bei Auftrag binnen 60 Tagen zur Hälfte gutgeschrieben): Wir erfassen Heizung, Lüftung, Klima, PV, Wallbox, Zähler und Netzwerk, prüfen vorhandene Schnittstellen und legen den Umrüstgrad je Anlage fest.

2. Konzept und Angebot: Paket S, M oder L als Basis, Module je Anlage, Routinen, Elektroumfang. Der Preis wird nach der Prüfung verbindlich.

3. Elektro und Netzwerk: Aktoren, Zählerschrank, Steuerbox, VLAN, Access Points – meistergerecht ausgeführt und dokumentiert.

4. Zentrale und Integration: Home Assistant auf Mini-PC oder Hub, Backup, VPN, Anbindung aller Anlagen, Energie- und Sicherheits-Dashboard, Automationen nach Ihren Vorgaben.

5. Einweisung und Übergabe: Dokumentation, Einweisung (224 €/h), Testlauf der Routinen, Übergabe der Zugangsdaten – danach optional Betreuung.

Zwischen Prüfung und Umsetzung liegen je nach Umfang zwei bis sechs Wochen. Termine vergeben wir nach Priorität; wer den Umbau mit einem Heizungstausch oder einer PV-Anlage verbindet, sollte früh anfragen, damit beide Gewerke in einem Zug laufen.

Was die Installation kostet

Unsere Komplettpakete sind ab-Preise brutto inklusive Montage, Stand Oktober 2026. Verbindlich werden sie nach der Schnittstellen-Prüfung, weil der Umrüstgrad der vorhandenen Anlagen den Preis stärker beeinflusst als jedes einzelne Gerät.

PaketFür wenab-Preis brutto
S – EinstiegWohnung bis 120 m², Bestandsgeräte anbinden, 3 Routinen, ohne Eingriff in die Elektrik2.678 €
M – EigenheimEFH bis 120 m², Heizung angebunden, Sensorik, Aktoren, Energie-Dashboard11.662 € (typisch mit Anlagen-Umrüstung 32.000–34.100 €)
L – Eigenheim plus Sicherheitwie M plus Kameras lokal mit KI-Erkennung, Türsprechstelle, Schloss, Rauchwarnmelder, Alarmlogik, PV24.693 € (typisch 64.200–66.900 €)
Smart BuildingBüro, Praxis, Gewerbe bis 300 m²31.300 € netto (37.253 € brutto)

Leistungsverzeichnis v4 der TASG GmbH, Stand 22.10.2026, brutto inkl. 19 % MwSt.

Zusatzleistungen, Steuerbonus und Betreuung

Dazu kommen je nach Wunsch einzelne Routinen (112 € einfach, 278 € komplex), die Einweisung (224 €/h) und die Betreuung mit 56 € im Monat für Wohngebäude – darin enthalten sind Updates, Backup, Fernwartung und eine neue Routine je Quartal. Ab zwei beteiligten Gewerken rechnen wir 15 % Bauleitung und Gewerkekoordination, weil dann Elektro, Heizung und Netzwerk aufeinander abgestimmt werden müssen.

Steuerlich lässt sich der Lohnanteil nach § 35a EStG mit 20 % absetzen, maximal 1.200 € im Jahr, bei unbarer Zahlung. Wird das Vorhaben über die BEG gefördert, entfällt der Steuerbonus für denselben Umfang.

Ein Smart Home ist kein Heizkessel, der zwanzig Jahre unverändert läuft. Updates ändern Integrationen, Hersteller ändern Schnittstellen, der Haushalt ändert seine Gewohnheiten. Die Betreuung hält das System aktuell: Wir prüfen Backups, spielen Updates kontrolliert ein, haben per VPN Fernzugriff für Störungen und bauen je Quartal eine Routine um oder neu. Wer keine Betreuung möchte, bekommt alle Zugangsdaten und die Dokumentation und kann jederzeit selbst weitermachen – das ist der Vorteil eines offenen Systems gegenüber einer Hersteller-Cloud.

Wann die Eigeninstallation reicht – und wann nicht

Ehrlich gesagt: Für Licht, Steckdosen, Rollläden per Funk und ein paar Sensoren reicht die Eigeninstallation oft aus, wenn Sie Freude an der Technik haben und das Backup nicht vergessen. Das Paket S liegt genau an dieser Grenze – wir setzen es für Menschen um, die das Ergebnis wollen, nicht das Hobby.

Spätestens bei Wärmepumpe, Lüftungsanlage, Wallbox mit Lastmanagement, Zählerschrank oder Kameras empfehlen wir den Fachbetrieb. Dort gehen Fehler ins Geld: Eine falsch parametrierte Wärmepumpe taktet, ein offener Port im Router macht das Haus angreifbar, eine Steuerbox ohne Meisterabnahme kostet die reduzierten Netzentgelte.

Ein Mittelweg ist verbreitet: Sie betreiben die Zentrale selbst, wir übernehmen die Anbindung der Haustechnik und die Elektrik. Das lässt sich aus den Modulen zusammenstellen.

  • Eigeninstallation ausreichend: Licht, Steckdosen, Funk-Rollläden, Temperatur- und Fensterkontakte, lokale Sprachsteuerung
  • Fachbetrieb sinnvoll: Heizung/Wärmepumpe, Lüftung, Klima, PV-Überschusslogik, Wallbox, Einzelraumregelung Fußbodenheizung
  • Fachbetrieb zwingend: alles im Zählerschrank oder in der Unterputzdose, § 14a-Steuerbox, Trinkwasser-Schutz

Fachlich geprüft von Martin Schneider

Geschäftsführer der TASG GmbH, Meister- und Ingenieurbetrieb, eingetragen bei der HWK Cottbus. Seit 2021 plant, baut und wartet das Team Lüftungs-, Klima- und Heizungsanlagen in Berlin und Brandenburg – vom Einfamilienhaus bis zur RLT-Anlage im Hotel.

Richtwerte sind Orientierung; verbindlich wird es nach Aufmaß. Über uns

Häufige Fragen

Was kostet es, Home Assistant installieren zu lassen?+

Unsere Komplettpakete beginnen bei 2.678 € brutto (Paket S, Wohnung mit Bestandsgeräten), 11.662 € (Paket M, Einfamilienhaus mit Heizungsanbindung) und 24.693 € (Paket L mit Sicherheit). Verbindlich wird der Preis nach der Schnittstellen-Prüfung für 590 € netto (Vorkasse), die bei Auftrag binnen 60 Tagen zur Hälfte gutgeschrieben wird – der Umrüstgrad Ihrer Anlagen bestimmt den Endpreis.

Brauche ich für Home Assistant ein Abo?+

Nein. Die Zentrale läuft lokal auf Ihrer Hardware, ohne laufende Gebühren. Optional bieten wir eine Betreuung für 56 € im Monat an – mit Updates, Backup-Kontrolle, Fernwartung per VPN und einer Routine je Quartal. Sie können jederzeit ohne uns weitermachen.

Kann ich meine vorhandenen Geräte weiterverwenden?+

Meist ja. Zigbee-, Thread- und Matter-Geräte binden wir direkt an. Bei Wärmepumpe, Klima, PV und Wallbox hängt es vom Umrüstgrad ab: Schnittstelle vorhanden, Nachrüstmodul oder Reglertausch. Das klären wir in der Schnittstellen-Prüfung, bevor Sie etwas Neues kaufen.

Wie lange dauert die Installation?+

Paket S ist an einem Tag eingerichtet. Paket M braucht zwei bis vier Tage plus Elektroarbeiten, Paket L mit Kameras und Netzwerk etwa eine Woche. Rechnen Sie mit zwei bis sechs Wochen Vorlauf zwischen Prüfung und Umsetzung – Termine vergeben wir nach Priorität.

Was passiert, wenn der Mini-PC ausfällt?+

Das Backup liegt auf einem zweiten Medium und wird auf Ersatzhardware eingespielt – Konfiguration, Automationen und Geräte sind in kurzer Zeit wieder da. Eine kleine USV überbrückt Stromausfälle, damit die Datenbank nicht beschädigt wird.

Komplettpaket-Angebot vom TGA-Meisterbetrieb

Wir planen, liefern und montieren – mit verbindlichem Angebot für Berlin & Brandenburg.

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